Heute wird es mal wieder politisch hier auf dem zeitschriftenblog.
Ein Thema beherrscht die Medien seit Wochen. Der Verkauf von Kundendaten von ca. 1500 Deutschen welche Ihre Gelder in der Schweiz “vesorgt” haben sollen. Es ist für alle klar, dass es falsch ist, dass diese Gelder, falls unversteuert, in der Schweiz lagern. Was uns Schweizer und auch Deutsche stört, ist dass ein Rechtsstaat wie Deutschland oder Frankreich sich einfach über das Gesetz stellen kann und notabene gestohlene Ware kaufen kann, um die Fahndung zu starten. Peinlicherweise wird es auch noch als rechtlich ok deklariert. Es ist schlicht illegal. Aber anscheinend muss man einfach gross und mächtig genug sein, dann kommt es auch nicht mehr darauf an, ob es legal ist oder nicht. Schliesslich ist es genau das, was es bedeutet: Wer nicht mächtig genug ist, das zu tun, was er will bzw. was er glaubt zum Wohle der Allgemeinheit zu tun (ein Verhalten, dass von den USA beinahe gewünscht wird), der beruft sich auf das Gesetz und rechtsmässiges Verhalten. Nur damit die Grossen und Mächtigen es dann ignorieren können. Ich frage mich, wie es gewesen wäre, wenn die Rollen getauscht wären. Wenn die Schweiz bei Dieben einkauft um Fahndungen zu starten. Da wäre der Sturm programmiert.
Computer sind nicht wirklich mein Ding. Für mich gehören sie zu der Kategorie “sie machen mein leben einfacher, aber ich könnte auch ohne”. Einer meiner ehemaligen Schulkollegen hingegen ist voll vernarrt in die bits und bytes und programmiert für eine hiesige Grossbank.
Er hält mich immer wieder auf dem Laufenden, was gerade abgeht in der Welt der multicore-prozessoren und led-backlight monitoren.
Natürlich musste ich wissen, woher er seine Infos holt, wenn er nicht gerade online ist (was äusserst selten geworden ist;). Es gibt eine Zeitschrift, welche gerne immer wieder zur Hand nimmt und das ist das c’t. Es ist ein Fachmedium und deshalb für Anwender wie mich natürlich nicht wirklich spannend zu lesen. Falls Ihr also einem Informatiker-Freund (die weibliche Form ist anscheinend immer noch eine rare Erscheinung
) habt für den ihr noch ein Geschenkabo braucht, wäre das vielleicht eine interessante Idee.
Der Winter hat mein Städtchen voll im Griff. Es hat seit Tagen geschneit, als hätte Frau Holle Weihnachten verschlafen.
Und jetzt verwandelt der Regen, das Ganze in eine hässliche Grau-schwarze Masse. Naja, Winterzeit ist immr die beste Lesezeit.
Schliesslich gibt es nichts schöneres als am Abend n
ach einem langen Arbeitstag mit einem heissen Getränk auf dem Sofa bequem zu machen und zu lesen. Neben Büchern sind jetzt vor allem auch Einrichtungszeitschriften und Gartenzeitschriften, die bei mir herumliegen (nein, gelesen wird das nicht wirklich von mir). Meine Favoriten im Winter sind Reisemagazine, wie das National Geographic, Merian oder Mare. Daneben darf natürlich das Geo nicht fehlen. Daneben gibt es meine Lieblingsbuchreihe im Fantasybereich: Belgariad-Saga. Vor Weihnachten habe ich auch einen Krimi-Thriller a
ngefangen von Henning Mankell, nachdem ich begeistert die Fernsehverfilmungen gesehen hatte. Der Winter kann mir nichts mehr anhaben.
Habe gerade die Handelszeitung geblättert. Anscheinend macht sich die Wirtschaft Sorgen, dass sich die Exporte in die muslimischen Ländern verschlechtern könnten. Persönlich glaube ich zwar nicht, dass das passieren könnte, dazu sind die Produkte einfach zu gut.
Das ganze mit der Dänemark-Geschichte zu vergleichen ist vielleicht etwas weithergeholt, schliesslich haben wir ja nicht den Gründungsvater der zweitgrössten Weltreligion als Witzfigur karikariert, sondern nur den Turm verboten, was aber vielleicht genauso übertrieben ist. Apropos übertireben: Es kommen Aufrufe aus der Türkei zum Boykott für Schweizer Produkte und Abzug muslimischer Gelder in türkische Banken. Ach ja die türkischen Staatsangehörigen (und deren Familien in der Türkei), welche in der Produktion von Schweizer Waren und Dienstleistung tätig sind oder im Bankensektor arbeiten bedanken übrigens sich für diese schlaue Idee.
So jetzt ist fertig mit Politik, sonst verdirb ich mir noch die ganze Weihnachtsfreude!
Kinderzeitschriften: Manche sind zu schwer, andere sind etwas arg teletubbies-niveau.Persönlich empfehle ich die Olli und Molli für Kinder ab der 1. Klasse und Tierfreund ab der 3. Klasse. Warum? Witzig, spannend und sehr informativ für die kleinen Köpfe.
Und es liegt auch leicht auf dem Portemonnaie.
Das Hauptthema Nummer 1 auf allen Nachrichtenkanälen der Schweiz: Das Minarett-Verbot. Persönlich bin ich doch etwas überrascht über den Ausgang: Ich dachte eigentlich, dass die Prognosen ein knappes Nein bringen würden. Nun war es doch eine deutliche Zustimmung. Ich sage ja schon immer, dass man Statistiken immer nur mit viel Vorsicht geniessen darf. Was ich etwas scheinheilig finde von unserem Bundesrat ist, dass sie jetzt mit Menschrechtsverletzungen kommen. Hätte man denn die Initative überhaupt zulassen dürfen, wenn solche Bedenken vorherrschen? Es war wohl einfach bequemer (wer will sich schon gegen eine VOLKSinitiative stellen) das ganze weiterlaufen zu lassen und zu “hoffen”, dass es dann schon gut kommt.
Die Initianten waren präsenter auch wenn Ihre Argumente gar nicht mit dem Minarett zu tun hatten: Burkaverbot, Sharia, , Gaddhafi, Terrorismus und anderes wurde herumgereicht ohne dass sich der Bundesrat oder die Gegner stärker Contra gegeben haben. Die islamischen Gruppen in der Schweiz haben sich auch nicht stärker präsentiert, sondern sich auch aus der Diskussion herausgehalten. Die Initanten hatten damit freies Feld ungestraft Ängste und Ärger zu verstärken, die mit der Sache selbst gar nicht zu tun hat. Und jetzt haben wir das Resultat, welches gar nichts löst und beim näheren Hinsehen, eher peinlich erscheint. Ob das Unding überhaupt umsetzbar ist, ist eine andere Frage, schliesslich können Entscheidungen bis nach Strassbourg angefechtet werden und die werden ganz klar gegen dieses Gesetz entscheiden.
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Was machen wir jetzt? Ich würde sagen, wir legen das leide Thema für dieses Jahr auf die Seite, freuen uns auf die Feiertage und feiern gemütlich in der Familie oder mit Freunden. Wer noch keine Geschenke hat, der sollte jetzt langsam einen Gang zulegen, es sind noch 24 Tage. Wer in Richtung Zeitschriftenabo denkt soll sich bei mir melden.
Die irische Fussballwelt ist in Aufruhr nachdem beim entscheidendem Match gegen Frankreich ein irreguläres Tor (Handspiel Henry und 2 Franzosen auch noch im Offside) den Ausschlag gab, dass die Iren zuhause bleiben und die Franzosen nach Südafrika fahren. Was für ein Tumult! Wer die Wiederholungen am Fernsehen gesehen hat, weiss es war ein klarer, wenn nicht ein krasser Fehlentscheid des Schiedsrichters. Auch die irische Politik äusserst sich “ungehalten” verspricht aber sich nicht einmischen zu wollen. Der “Übeltäter” selbst gibt zu, dass seine Hand im Spiel war, naja leugnen wäre ja auch unsinnig bei dem Videobeweis.
Der irische Verband möchte ein Rematch um diese “Ungerechtigkeit” aus der Welt zu schaffen. Trapatoni der Coach der Iren glaubt aber nicht daran, dass das möglich sein wird. Die Fifa tut was sie immer schon getan hat, sie “beschäftigt” sich mit dem Problem. Viele Experten fragen sich warum man es im Fussball nicht geschafft hat bisher, Videobeweise einzuführen wie im Hockey, es wäre doch geschickter das Spiel für 2 Minuten zu unterbrechen als am Schluss zu lamentieren. Niemand ist perfekt auch der Schiedsrichter nicht. Es wird Zeit, dass der Fussball wie jeder andere Sport auch, den Schritt in die Gegenwart macht und Anpassungen vornimmt (kein Blödsinn wie das Golden Goal, sondern richtige, erwiesenermassen brauchbare Lösungen).
Es ist wieder so weit: Die Tage sind kürzer, die Nächte länger, die Sonne versteckt sich im Tal hinter einer dicken Nebebeldecke und die Leute auf der Strasse verstecken in dicken Mäntel und Schals, während sie dampfend durch den nicht vorhandenen Schnee stampfen und leise fluchend über kleine eisige Stellen im Asphalt rutschen. Schon irgendwelche Geschenkideen? Was will man denn seinen Liebsten schenken, wenn vom Ipod bis hin zu jenem wunderschönen weichen Kashmir-Pullover alles bereits haben?

Wie wäre es mit lesen? Natürlich sind Bücher eine gute Sache, aber ehrlich: Ein Buch wird in der Regel einmal gelesen, und wenn die Geschichte gut war, dann legt man es auf die Seite und nimmt es vielleicht wieder in einem Jahr oder später wieder in die Hand. Ein gutes Buch auszuwählen ist sehr schwer. Eines zu verschenken, noch viel schwieriger. Ich bin deshalb Fan von Zeitschriftenabos, wenn es um Verschenken geht. Ich meine, ich weiss zum Beispiel, dass meine Tante einen grünen Daumen hat, weshalb ich Ihr beispielsweise den “Schweizer Garten” als Jahresabo geschenkt habe. Inzwischen hat sie das Abo schon über 4 Jahre und zahlt es selber. Mein Neffe, ein ganz gescheiter Junge und inzwischen Maturand, hat einmal ein GEO-Abo bekommen von mir, welches immer noch läuft. Er freut sich immer noch auf jede Ausgabe und wir reden ab und zu über aktuelle Themen aus der Zeitschrift. Meine Freunde fragen mich immer: Ruedi, hast du mir eine Zeitschrift über Autos, Computer, Wohnen, Gesundheit, Sport, Frauen (also ich meine da nicht gerade die Schmuddeltitel, sondern richtige Frauenzeitschriften) etc. weil sie, obwohl alle mit neusten elektronischen Schnick-Schnack ausgerüstet, gerne mal wieder eine Zeitschrift blättern. Wer hätte das gedacht, dass Lesen wieder modisch ist? Naja spätestens nach Harry Potter wurde mir das auch klar.
Der grosse Vorteil bei einem Abo ist, dass man nicht einfach ein kurzfristiges Geschenk gibt, sondern eines über das sich der Beschenkte noch lange freut. Also falls du noch ein Geschenktipp brauchst, lass mich es wissen. Ich helfe gerne!
Habe gerade im Tagi gelesen, dass Opel bei GM bleiben soll. Die Marktsituation habe sich verbessert, was eine Sanierung der Tochtergesellschaft im eigenen Haus ermöglichen könne. Hessen scheint nicht begeistert zu sein; zu tief das Misstrauen, dass die Amerikaner, welche bis vor kurzem noch vor einem riesigen Scherbenhaufen standen bzw. stehen für Opel die richtigen Leute sind. Naja ob Magna als Zulieferer auch der richtige Partner gewesen wäre, kann ich persönlich auch nicht beurteilen. Es bleibt spannend!
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Die neue Intouch ist draussen und obwohl ich wohl eher wegen dem Cover neugierig war (ja, ja des einen leid ist des anderen brot.
), war doch eher die Story von Kelly Osbourne die eigentlich spannend war. Ich wusste gar nicht, dass sie heiraten wollte! Wie dem auch sei, finde ich es grossartig, dass eine Osbourne eine Normalisierung ihres Lebensstil versucht (was auch immer “normal” in den kreisen bedeutet;). Gutes Gelingen und viel Glück!


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